„Zweite“ will bei Görens Ex-Klub punkten

Fünf Punkte trennen die Reserve vom TSV Lehnerz von einem Abstiegsplatz und auch der SV Neuhof hat mit 28 Zählern und Platz neun „nur“ sieben Punkte Puffer auf die Abstiegsränge. Eine Ausgangslage, auf der man sich nicht ausruhen sollte. Am Sonntag (15 Uhr) treffen beide Mannschaften aufeinander und zollen sich gegenseitig großen Respekt. 


„Lehnerz II ist für mich nicht gleich Lehnerz II. Für mich ist es Lehnerz, da sie über einen großzügigen Kader verfügen und immer wieder Spieler aus der ersten Mannschaft einsetzen. Ähnlich ist es bei Hessen Kassel“, so Alexander Bär, Abteilungsleiter bei SV Neuhof. Aber auch Sedat Gören, Übungsleiter beim TSV Lehnerz, warnt vor den Hausherren:“ Neuhof hat ein starkes Offensivverhalten. Am Sonntag gilt es also, in der Defensive gut zu stehen.“

Für beide Mannschaften steht aber fest, dass sie das Spiel für sich entscheiden wollen. „Ein Heimspiel wollen wir grundsätzlich gewinnen, aber es wird schwer – unabhängig von Lehnerz‘ Tabellenplatz“, so Bär. Klar ist, dass beide Mannschaften die Punkte brauchen und für Alexander Bär ist der TSV sogar Favorit: „Ganz wichtig ist, dass wir nicht in Rückstand geraten. Wir stellen uns auf ein dynamisches, schnelles und intensives Spiel ein.“

Lehnerz‘ Ausbeute aus der bisherigen Restrunde sind drei Puntke aus zwei Spielen, verlor man doch letzte Woche gegen Willingen mit 1:3. Beim SV Neuhof sieht das ein wenig besser aus. Vier Punkte aus zwei Spielen und ein 4:2-Erfolg gegen Eintracht Baunatal. Dennoch war Bär mit dem Spiel gegen die Eintracht nicht einhundert Prozent zufrieden und sieht Verbesserungsbedarf: „Wir müssen vor allem die Räum enger machen.“