„Werden ans Limit gehen“ – „Erste“ zu Gast beim Tabellennachbarn Baunatal

Ganze neun Unentschieden hat der TSV Lehnerz in der Hessenliga bisher gesammelt, alleine in den letzten fünf Spielen wurden viermal die Punkte mit dem Gegner geteilt. Zuletzt mit den Sportfreunden aus Seligenstadt, gegen die Andre Vogt mit einem späten Treffer das Remis sicherte. Am Samstag (14 Uhr) will der TSV gegen den Tabellennachbarn Baunatal punkten.

„Wir haben vier Punkte gegen Urberach und Kelsterbach verschenkt. Aber diesen Punkten trauere ich nicht nach, weil sie weg sind und nicht wieder kommen“, sagt Trainer Marco Lohsse über die bisherige Bilanz seiner Schützlinge, die aus 19 Partien 30 Punkte holten. Eine Ausbeute, mit der Marco Lohsse leben kann. „Wir sind zufrieden und wollen gegen Baunatal einen guten Abschluss feiern“, gibt Lohsse die Marschroute für das Gastspiel beim ehemaligen Regionalligisten vor. „Sie sind eine läuferisch starke Mannschaft, aber wir wollen uns nicht verstecken“, weiß der TSV-Trainer um die Stärken des KSV.

Die Lehnerzer bewiesen auch gegen Seligenstadt Moral und holten sich kurz vor dem Ende durch den Treffer von Andre Vogt noch einen Zähler. „Das zieht sich durch die Saison, dass wir immer Moral beweisen“, sagt Lohsse, der aber den Ausfall von Pierre Mistretta beklagen musste. „Bei ihm müssen wir eine MRT-Untersuchung abwarten“, hofft Lohsse auf eine glimpfliche Diagnose. In Baunatal werden dafür Osman Özlük und Kaan Say aus der zweiten Mannschaft im Kader stehen.

Marco Lohsse erwartet eine umkämpfte Begegnung. „Es wird mit Sicherheit ein enges Spiel werden. Aber wir werden alles versuchen und ans Limit gehen, um drei Punkte mitzunehmen“, sagt Lohsse. Im Falle einer Niederlage könnte der TSV – je nach Ergebnissen der Konkurrenz – bis auf Rang acht der Tabelle abrutschen. Ob man damit an der Richard-Müller-Straße auch noch zufrieden wäre?