Watzenborn kommt zum Spitzenspiel

Zwei Spiele stehen in der Hinrunde der Hessenliga noch an und dem TSV Lehnerz stehen noch zwei schwere Spiele ins Haus. Zunächst steht am Samstag (15 Uhr) das Heimspiel gegen Regionalliga-Absteiger Teutonia Watzenborn-Steinberg ins Haus, bevor es eine Woche später zum Derby gegen den kriselnden Rivalen Borussia Fulda kommt.


Vor dem Spiel gegen Watzenborn sagt TSV-Trainer Marco Lohsse: „Das wird ein richtiger Brocken, sie haben eine enorme Qualität im Kader.“ Bislang hinkt die Teutonia aber ihren eigenen Erwartungen und Ansprüchen hinterher und hat mit Daniyel Cimen bereits einen neuen Trainer installiert, der den Absteiger wieder auf Kurs bekommen soll. „Für mich ist das eine absolute Spitzenmannschaft, bei der Halbprofitum herrscht“, begegnet Lohsse dem Gegner mit jeder Menge Respekt.

„Ein Unentschieden würde ich von daher unterschreiben“, bleibt Lohsse trotz Tabellenführung bescheiden. Zuletzt drehten seine Mannen sogar Rückstände noch in ein Unentschieden (gegen Ginsheim) und einen Sieg (gegen Vellmar) und machten einen enorm gefestigten Eindruck. „Wir haben eine gewachsene Mannschaft, die sich super versteht. Zudem haben die Neuzugänge voll eingeschlagen“, erklärt Lohsse den Erfolg, der auch ohne die Offensivkräfte Alexander Reith und Steven von der Burg zustande kam.

„Wenn man sieht, wer noch alles fehlt, ist das schon Wahnsinn. Aber dafür arbeiten wir jeden Tag hart“, sagt Lohsse, der mit dem TSV bereits sieben Punkte auf dem Tabellendritten aus Alzenau hat – aber auch ein Spiel mehr absolviert hat. „Für mich müssten Dreieich, Alzenau, Watzenborn und Fulda vorne in der Tabelle stehen, wenn man die Möglichkeiten betrachtet. Dass wir das momentan sind, macht mich stolz“, so Lohsse. Geht es nach ihm und dem TSV Lehnerz kann dies gerne noch ein Weilchen so bleiben.