Renato Tusha: „Dürfen Urberach nicht unterschätzen“

Bislang ist es eine Runde wie gemalt für den TSV Lehnerz. Nach neun Spielen in der Hessenliga ist die Mannschaft von Trainer Marco Lohsse noch immer ohne Niederlage und rangiert hinter Hessen Dreieich auf Rang zwei der Tabelle. Das soll auch nach dem Heimspiel am Samstag (15 Uhr) gegen Viktoria Urberach so bleiben.

„Wir sind gut drauf und wollen natürlich ungeschlagen bleiben“, sagt Lehnerz‘ Mittelfeldspieler Renato Tusha. Der 24-Jährige, der im albanischen Rubik geboren wurde, feierte zuletzt nach langer Verletzungspause sein Comeback im Hessenliga-Team und wurde gegen Hadamar in der 69. Minute eingewechselt. „Es fehlt noch einiges, aber für eine halbe Stunde kann ich der Mannschaft helfen“, sagt Tusha, der in der Jugend und zweiten Mannschaft der Offenbacher Kickers spielte.

Das Spiel gegen den Aufsteiger aus Urberach ist für Tusha auch ein Duell mit seinem Ex-Klub. Denn 2012/2013 schnürte der 24-Jährige für eine Spielzeit seine Schuhe für die Viktoria. „Damals war Urberach eine Top-Adresse“, erzählt Tusha, „und immer unter den ersten vier der Hessenliga zu finden.“ Dass sein Gastspiel in Urberach, wohin er aus Worms wechselte, nach einem Jahr schon wieder vorbei war, lag am Zusammenbruch der Mannschaft. „Eigentlich hat alles gepasst. Aber als alle Spieler abgesagt hatten, bin auch weg“, sagt Tusha, der zunächst nach Wiesbaden und dann nach Lehnerz wechselte.

Dass sein TSV erneut in der Spitzengruppe der Hessenliga mitmischt, ist für Renato Tusha eine logische Entwicklung. „Wir spielen im Kern seit zwei, drei Jahren mit dieser Mannschaft zusammen und uns immer weiter entwickelt.“ Tusha und der TSV wollen auch im zehnten Spiel der Saison ungeschlagen bleiben. „Wir dürfen aber nicht den Fehler machen und Urberach unterschätzen“, sagt Tusha über die Viktoria, die noch immer sieglos am Ende der Tabelle zu finden ist.