„Organisator, Macher, Motor“ – Große Ehre für Martin Geisendörfer

Große Ehre für Martin Geisendörfer: der Finanzvorstand des TSV Lehnerz wurde am Freitag im Grünen Zimmer des Stadtschlosses Fulda mit dem Landesehrenbrief des Landes Hessen für sein ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. „Er ist Organisator, Macher, Motor“, sagte Fuldas Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld in seiner Laudatio.

Eigentlich, so Wingenfeld, erfülle Martin Geisendörfer mehrfache Voraussetzungen, um mit dem Landesehrenbrief ausgezeichnet zu werden. „Aber ihn gibt es nur einmal“, sagte das Oberhaupt der Barockstadt und hatte die Lacher auf seiner Seite. Denn Martin Geisendörfer habe sich die Auszeichnung durch sein sportliches, soziales und kulturelles Engagement mehr als verdient. Denn neben seiner Leidenschaft für seinen Heimatverein, dem TSV Lehnerz, lege Geisendörfer mindestens genauso viel Herzblut in Projekte wie den Lions Club, den Bau der Soccer Five Halle oder die Unterstützung des „antonius Netzwerk Mensch“. Zudem ist Geisendörfer seit Jahren in der Fuldaer Foaset aktiv und sitzt im „RoMo-Ausschuss“.

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„Wenn es einer verdient hat, dann Du“, sagte Michael Hamperl, Pressesprecher des TSV, dem Martin Geisendörfer 1965 als 7-Jähriger beitrat und heute die treibende Kraft des Vereins ist. „Der TSV ist Dein Lebenswerk. Ohne Dich würde es hier kein Hessenliga-Spitzenniveau geben“, so Hamperl weiter und erinnerte die Gäste auch an die strategische Weitsicht Geisendörfers. „Er hat den JFV Viktoria (Jugendförderverein, Anm. d. Red.) initiiert und sich mit dem Bau des Kunstrasenplatzes ein Denkmal gesetzt.“ Doch Hamperl hob nicht nur das sportliche Engagement hervor, er hob auch Geisendörfers Status als Arbeitgeber hervor. „Du wirst nicht nur als Chef gemocht, sondern vor allem auch als Mensch“, sagte Hamperl und erntete großen Applaus.

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Der Geehrter selbst dankte vor allem seiner Familie, Gattin Susi und seinen zwei Söhnen Christian und Max, die ihm immer den Rücken freihielten. „Teamgeist, Durchsetzungsvermögen und die Fähigkeit, sich unterzuordnen. Das hat mir geholfen, den heutigen Status zu erreichen“, sagte Martin Geisendörfer, den Wingenfeld vor allem für seine Verlässlichkeit, seinen Optimismus und sein Pragmatismus lobte. Aber auch den Unternehmer Geisendörfer hob Fuldas Oberhaupt hervor. „Er hat seine Heimat immer im Blick und schiebt Projekte an. Das kann man ihm nicht hoch genug anrechnen“, so Wingenfeld, der dem Ur-Lehnerzer die 1973 ins Leben gerufene Auszeichnung überreichte.