Ohne den Kapitän geht’s zum Spitzenteam nach Frankfurt

Seit vier Spielen ist der TSV Lehnerz in der Hessenliga ohne Niederlage, holte jedoch auch nur sechs von zwölf möglichen Punkten. Aber: in den letzten beiden Spielen gegen Steinbach und Stadtallendorf (jeweils 2:2) holte der TSV jeweils einen Rückstand auf. „Die Moral in der Truppe stimmt“, sagt Trainer Marco Lohsse vor dem Gastspiel am Samstag (14:30 Uhr) bei Rot-Weiß Frankfurt.

Die Mannschaft von Daniyel Cimen – im Vorjahr in der Relegation am Aufstieg zur Regionalliga gescheitert – konnte ihre starke letzte Saison bislang noch nicht ganz bestätigen und rangiert mit 27 Zählern auf Rang sechs der Tabelle. „Sie sind fußballerisch eine der beste Mannschaften der Liga und werden am Ende unter den ersten drei landen“, ist sich Marco Lohsse sicher. Auf seiner Lehnerzer wartet also eine ganz schwere Aufgabe, zumal die rot-weißen vor heimischen Publikum kaum zu schlagen sind. Nur eine Begegnung – gegen den designierten Meister Dreieich – verloren die Frankfurter.

Dass sich der TSV gegen die Cimen-Schützlinge in den bisherigen Duellen stets schwer getan hat und noch keinen einzigen Treffer erzielt, mache die Sache noch schwieirger. Im letzten Heimspiel (0:4) war gar ein Klassenunterschied zu sehen. Das soll sich am Samstag in der Mainmetropole natürlich nicht wiederholen. „Wir wollen auf Tuchfühlung zu Stadtallendorf bleiben und werden versuchen, die bestmögliche Mannschaft ins Rennen zu schicken“, so Lohsse. Der 37-Jährige wählt bewusst diese Formulierung: Denn Kapitän Patrick Schaaf (Diagnose offen) wird definitv verletzt fehlen, ebenso wie Abwehrchef Sebastian Sonnenberger (muskuläre probleme). Steven von der Burg, der gegen Stadtallendorf angeschlagen vom Feld musste, wird dagegen auflaufen können. Wie Marco Lohsse die Ausfälle auffangen wird, steht noch nicht fest. Möglich ist, dass sich André Herr am Samstag von Beginn an beweisen darf. „Wir werden alles in die Waagschale werfen und sehen, was wir mitnehmen können“, so Lohsse.