Marco Lohsse muss in Hadamar umbauen

Im 13. Heimspiel hat es Hessenligist TSV Lehnerz erwischt: Gegen Lohfelden setzte es vergangenen Samstag die erste Pleite. Nun soll mit dem Gastspiel in Hadamar (Samstag, 15 Uhr) eine neue Serie gestartet werden.


„Jede Serie reißt irgendwann. Wir hätten es aber gerne so lange wie möglich hinausgezögert“, sagt TSV-Trainer Marco Lohsse, der sich aber angriffslustig gibt. „Aber dann starten wir eben eine Neue.“ Die soll nach Willen der Lehnerzer schon am Samstag beim Auftritt bei Rot-Weiß Hadamar begonnen werden.

Zwei Zähler liegen die Rot-Weißen vor dem TSV, der auf Rang sieben der Tabelle verharrt. „Es wird ein schweres Spiel, in dem wir an unsere Leistungsgrenze gehen müssen“, sagt Lohsse über die Begegnung beim Tabellennachbar. Im Hinspiel teilten sich Lehnerz und Hadamar an der Richard-Müller-Straße die Punkte (1:1). „Zuhause ist Hadamar stark, das zeigt unter anderem der Sieg über Borussia Fulda“, warnt Lohsse.

Nach den beiden Platzverweisen gegen Pierre Mistretta und Julian Pecks ist Lohsse zum Umbauen gezwungen. Für Verteidiger Pecks könnte Sebastian Sonnenberger, der zuletzt über Kurzeinsätze herangeführt wurde, eine Option für die Startformation sein. Wer Mistretta im Mittelfeld ersetzen wird, sei dagegen noch unklar. „Dafür haben wir mehrere Optionen, da müssen wir die Trainingseinheiten abwarten“, sagt Lohsse.

Fragezeichen stehen dagegen noch hinter den Einsätzen von Renato Tusha und Jan-Niklas Jordan, der sich bei der zweiten Mannschaft in Neuhof verletzte. „Ich hatte am Montag nur 14 Mann im Training“, klagt Marco Lohsse. Mit Sebastian Kress werde aber nach überstandener Verletzung ein weiterer Verteidiger in den Kader zurückkehren.