Marco Lohsse: „Müssen über uns hinauswachsen“

Showdown in Pohlheim: Am Samstag (15 Uhr) steigt das Hessenliga-Duell zwischen Teutonia Watzenborn-Steinberg und dem TSV Lehnerz. Der Tabellendritte empfängt den Tabellenzweiten, es geht um den Einzug in die Regionalliga-Relegation. Im besten Fall reicht der Elf von Trainer Marco Lohsse bereits ein Unentschieden, um die Aufsstiegsspiele einzutüten.

Da die Teutonia ein Spiel mehr absolviert hat als der TSV, können die Lehnerzer mit einem Sieg die zweite Teilnahme der Relegation nach 2015 perfekt machen. Endet die Begegnung unentschieden, kommt es darauf an, wie die zeitgleich stattfindende Partie zwischen Alzenau und Dreieich ausgeht. Gewinnt Alzenau nicht, reicht der Lohsse-Elf schon ein Punkt, um die Aufstiegsspiele festzuzurren.

Marco Lohsse aber weiß, wie schwer es in Pohlheim werden wird. „Wir müssen über uns hinauswachsen“, fordert Lohsse. Denn vor eigener Kulisse haben die Teutonen erst zweimal verloren. Gleiches gilt allerdings für den TSV, der in der Fremde ebenfalls nur zweimal als Verlierer vom Feld ging. „Wenn wir keine Laufbereitschaft an den Tag legen und nicht in die Zweikämpfe finden, sind wir in Watzenborn chancenlos“, sagt Marco Lohsse in Richtung seiner Schützlinge.

Fanbus gechartert

Der TSV-Trainer hat sich die jüngste Pleite der samstäglichen Hausherren in Fulda noch einmal angesehen und weiß, wie Watzenborn zu knacken wäre. „Wir müssen sehr diszipliniert gegen den Ball spielen. Watzenborn hat meist sehr viel Ballbesitz. Da müssen wir gut stehen und dann schnell umschalten“, fordert Marco Lohsse Nadelstiche in Form von Gegenstößen und konsequente Chancenverwertung.

Für das Gastspiel in Mittelhessen hat der TSV Lehnerz einen Fanbus organisiert und kann sich auf die Unterstützung zahlreicher Fans verlassen. Mit einem Sieg sind alle Zweifel beseitigt, im besten Fall aber reicht bereits ein Punktgewinn zur Relegation. „Im Hinspiel haben wir ein großes Spiel gezeigt und einen Punkt geholt. Daran wollen wir anknüpfen“, sagt Lohsse. Seine Jungs können letzte Zweifel an der Relegationsteilnahme beseitigen – oder den wahrscheinlichen Einzug in die Aufstiegsspiele vertagen.