Kreuzbandriss: Niklas Breunung fällt lange aus

Schwerer Schlag für Niklas Breunung: für den Allrounder unserer ersten Mannschaft ist das Fußballjahr 2016 beendet. Der 22-Jährige hat sich beim Stadtderby am Samstag gegen Borussia Fulda das vordere Kreuzband im rechten Knie gerissen und wird den Lehnerzern wohl länger fehlen. „Das ist natürlich ein Schock für mich. Damit hätte ich nicht gerechnet“, sagt Breunung.

Was war passiert: Breunung spielt im Derby auf seiner linken Seite über 70 Minuten ohne Probleme, hat reichlich mit Borussias Außenspielern Dennis Müller und Benjamin Fuß zu tun. In einem Zweikampf mit Fuß plötzlich steht er mit dem rechten Fuß fest auf dem Boden, bekommt einen Schlag ab und hört ein Knacken im Knie. „Ich habe mir sofort gedacht, dass da etwas kaputt gegangen ist im Knie“, erzählt Breunung. Für eine kurze Zeit versucht er noch, auf dem Feld zu bleiben und weiterzuspielen, aber in der 72. Minute ist auch für ihn klar: „Ich muss raus. Es geht nicht mehr.“

Mit der Schockdiagnose Kreuzbandriss hatten aber weder er selbst, noch Lehnerz-Physio Michael Franz, noch sein Orthopäde gerechnet. „Das Knie hat eigentlich sehr stabil gewirkt. Ich konnte schon nach dem Spiel laufen, zwar unter Schmerzen, aber es ging“, erzählt der 22-Jährige. Unter der Woche wurde dann eine MRT-Untersuchung vorgenommen. Am Dienstagabend kam der Anruf vom Orthopäden, er können sein vorderes Kreuzband auf den Bildern nicht erkennen. Es scheint, gerissen zu sein.

„Solch eine Diagnose zieht natürlich nach unten. Das ist eine der schlimmsten und langwierigsten Verletzungen, die man als Fußballer haben kann. Die Situation ist völlig neu für mich. Ich war noch nie schwer verletzt“, sagt Breunung. Er hofft nun, so schnell wie möglich einen Operationstermin zu bekommen, um auf sein Comeback im Trikot des TSV hinarbeiten zu können.