„Haben unsere Situation verschärft“ – Reserve vor wichtigem Duell

Die Winterpause könnte ungemütlich werden für die Reserve des TSV Lehnerz in der Verbandsliga. Mit 20 Zählern liegen die Schützlinge von Sedat Gören im Dunstkreis der Abstiegsränge; zuletzt verschenkte die TSV-Reserve Zähler gegen Eschwege und Weidenhausen. Am Sonntag (14:45 Uhr) gastiert der Vorletzte, Bosporus Kassel, an der Richard-Müller-Straße.

Vier Punkte aus den Partien gegen die Kellerkinder Kassel und Rothwesten gibt Gören als Zielvorgabe bis zur Winterpause aus. „Mit dann 24 Zählern könnten wir zufrieden sein“, blickt Lehnerz‘ Reserve-Trainer voraus. Den Anfang macht die Begegnung mit Aufsteiger Bosporus Kassel, der mit 14 Zählern auf dem vorletzten Platz der Verbandsliga liegt und mit einem Sieg zum TSV aufschließen könnte. „Das ist ein ganz wichtiges Spiel. Wenn wir verlieren, hängen wir ganz tief drin“, wei0ß Gören um die Bedeutung der Partie. Dennoch bemüht sich der TSV-Trainer, den Druck auf seine Jungs möglichst gering zu halten. „Auch wenn das ein Sechs-Punkte-Spiel ist, wollen wir uns nicht so viel Druck machen.“

Dass seine Schützlinge zuletzt zweimal Unentschieden spielten, wurmt Sedat Gören noch immer. „Wir haben vier Punkte verschenkt. Das hat unsere Situation erst verschärft“, sagt Gören über die Punkteteilungen gegen Weidenhausen (2:2) und Eschwege (1:1), bei denen die Lehnerzer Reserve jeweils Führungen aus der Hand gab. Allerdings kann Gören personell nicht aus dem Vollen schöpfen. Luca Gaul fehlt weiterhin verletzt, zudem stehen hinter den Einsätzen von Patrick Lesser, Maximilan Balzer und Paul Hohmann Fragezeichen. „Und wen ich aus der ersten Mannschaft bekommen kann, ist von ihrem Spiel am Samstag abhängig“, sagt Gören, für den gegen Bosporus nur ein Sieg zählt.