„Erste“ will wieder siegen – Auswärtsstarker Aufsteiger kommt

Zwar zeigte die Formkurve von Hessenligist TSV Lehnerz zuletzt wieder nach oben, aber nach dem Last-Minute-Unentschieden (1:1) gegen Kelsterbach warten die Schützlinge von Marco Lohsse seit fünf Ligaspielen auf einen Erfolg. Am Samstag (15 Uhr) gastiert mit dem FC Ederbergland der nächste Aufsteiger an der Richard-Müller-Straße.


13 Zähler hat der Fußballverein aus Battenberg und Allendorf bisher gesammelt. Neun davon aus den letzten vier Spielen und allesamt in der Fremde. Das sollte Warnung genug sein für den TSV Lehnerz, die Mannschaft von Trainer Vladimir Kovacevic nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. „Sie sind ein robuster Gegner mit großem Kampfgeist“, weiß TSV-Trainer Marco Lohsse um die Stärken des Aufsteigers, der sich vor allem in der Fremde wohl zu fühlen scheint. Während der FCE in der Heimtabelle auf Rang 16 liegt, belegen sie in der Auswärtstabelle Rang zehn. „Auswärts tun sie sich offenbar leichter. Das macht es für uns nicht gerade einfacher“, sagt Lohsse.

Seit fünf Spielen warten seine Schützlinge nun schon auf einen Sieg. Zuletzt wurden zwei Punkte gegen Aufsteiger Viktoria Kelsterbach leichtfertig verschenkt. „Trotzdem war das von uns ein gutes Spiel, daran müssen wir anknüpfen“, fordert Lohsse, der zuletzt mit dem TSV spielfrei war und neue Kräfte schöpfen konnte. So kehren Alexander Scholz und Kemal Sarvan in den Kader zurück, dafür fehlt Alex Reith (gesperrt) und hinter dem Einsatz von Pierre Mistretta (Grippe) steht noch ein großes Fragezeichen.

Nichtsdestotrotz ist das Ziel für den TSV klar: „Wir wollen wieder ein gutes Spiel zeigen und die Partie gewinnen. Das ist ja klar“, sagt Marco Lohsse. Zuletzt traf sein TSV im letztjährigen Hessenpokal auf den FCE – und schied gegen den damaligen Verbandsligisten aus. „Das zeigt ja, dass die Mannschaft Qualität hat“, so Lohsse, der vor allem vor Angreifer Felix Nolte (vier Tore) warnt. „Ihn müssen wir in den Griff bekommen“, fordert Lohsse und hofft, dass sein TSV das Feld mal wieder als Sieger verlässt.