„Erste“ will im letzten Heimspiel gegen Seligenstadt drei Punkte einfahren

Nur eines der letzten vier Spielen hat Hessenligist TSV Lehnerz verloren. Aber: Die Mannen von Marco Lohsse haben auch keine der Partien gewonnen, denn gleich dreimal wurden die Punkte mit dem Gegner geteilt. Zuletzt mit Tabellenführer Hessen Dreieich (1:1). Im Heimspiel am Samstag (14:30 Uhr) soll gegen die Sportfreunde Seligenstadt mal wieder ein „Dreier“ her.

„Im letzten Heimspiel vor der Pause wollen wir natürlich einen Sieg einfahren“, sagt Marco Lohsse vor der Begegnung mit den Sportfreunden, die es sich mit 25 Zählern und Platz zehn im Mittelfeld der Tabelle bequem gemacht haben. Gerade mit Blick auf das Tableau wäre ein Sieg für die Lehnerzer viel Wert: Denn zuletzt fiel der TSV auf Rang sieben zurück und könnte weiter in das Mittelfeld abrutschen. „Wir wollen an die gute Leistung in der zweiten Hälfte gegen Dreieich anknüpfen und zuhause weiter ungeschlagen bleiben“, gibt Lohsse die Marschroute gegen Seligenstadt vor. Aber Vorsicht ist geboten: Für Überraschungen sind die Mannen von Lars Schmidt immer gut. Das zeigt zum Beispiel das Unentschieden bei Borussia Fulda.

Auch im Hinspiel ärgerten die Seligenstadter den TSV, ehe Jan-Niklas Jordan die Lehnerzer mit einem späten Treffer rettete (2:1). „Sie sind eine Mannschaft, die im Umschaltspiel sehr gefährlich ist. Da müssen wir konzentriert sein“, warnt Lohsse, dessen Schützlinge vor allem den treffsichersten Sportfreund Kouami Edem Dalmeida (13 Tore) in den Griff bekommen müssen. Lohsse ist aber erneut zum Umstellen gezwungen, da Alexander Scholz gesperrt fehlt. „Wie ich das löse, muss ich noch abwarten“, sagt der TSV-Trainer, der eventuell mit einem Spieler auf der „Sechs“ spielen lässt oder Kemal Sarvan aus der Innenverteidigung nach vorne ziehen könnte. Zudem wird Steven von der Burg, der gegen Dreieich verletzt ausgewechselt wurde, vermutlich auch am Samstag fehlen.

„Egal, wer spielt, wir müssen dieses Mal über 90 Minuten unsere Leistung abrufen“, fordert Lohsse. Gespielt wird – im Gegensatz zum Heimspiel gegen Dreieich – aller Voraussicht nach auf dem Kunstrasen. Ein Vorteil für Lehnerz? „Ich habe Seligenstadt gesehen, sie sind auch auf Kunstrasen eine gute Mannschaft“, wiegelt Marco Lohsse ab.