„Dann könnten wir zufrieden sein“ – „Zweite“ will in Rothwesten nachlegen

Die Verbandsliga-Reserve des TSV Lehnerz brannte am vergangenen Sonntag ein wahres Feuerwerk im wichtigen Duell gegen Aufsteiger Bosporus Kassel ab und fegte den Aufsteiger mit 5:1 (4:1) vom Feld. Am kommenden Sonntag (14 Uhr) wartet auf die Gören-Mannen erneut eine wichtige Partie: Die TSV-Reserve gastiert beim TSV Rothwesten.

„Wir wollen gewinnen, dann hätten wir 26 Punkte und könnten zufrieden in die Winterpause gehen“, sagt TSV-Trainer Sedat Gören, der vor Rothwesten warnt. „Sie haben zuletzt gewonnen und werden uns alles abverlangen.“ Gören erwartet eine ganz andere Begegnung als am vergangenen Sonntag auf dem Lehnerzer Kunstrasen, der seiner spielstarken Mannschaft entgegen kam. „Wir spielen auf Naturrasen, da werden wir anders spielen müssen“, weiß Sedat Gören, der hofft, erneut eine schlagkräftige auf den Platz bringen zu können. „Aber welche Leute ich zur Verfügung habe, weiß ich erst nach dem Spiel der ersten Mannschaft am Samstag.“

Bei aller Euphorie, die der starke Auftritt gegen Kassel freigesetzt hat, weiß der TSV-Trainer, was seine Schützlinge in Rothwesten zu verbessern haben: die Chancenverwertung. Gegen Bosporus hätten gut und gerne zehn Lehnerzer Treffer fallen können, am Ende waren es „nur“ fünf. „Das zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison. Wir müssen effektiver werden“, fordert Gören mehr Konzentration vor dem gegnerischen Kasten. Denn Sedat Gören weiß, dass es in Rothwesten eine ganz andere Begegnung werden wird, als die beim Schützenfest gegen Bosporus Kassel.