Lohfelden kommt an den Galgengraben

Alltag nach dem Derby: Am Samstag (14:30 Uhr) steht das nächste Heimspiel für den Fuldaer Hessenligisten TSV Lehnerz an. Am Galgengraben geht es gegen den FSC aus Lohfelden. Trotz zuletzt zwei Unentschieden in Folge, ist die Mannschaft von Trainer Marco Lohsse weiterhin Tabellenführer. 


„Wir spielen eine absolut gute Saison und mit der Punktausbeute sind wir mehr als zufrieden“, so TSV-Trainer Marco Lohsse. Gegner Lohfelden konnte zuletzt zweimal mit 4:1 gewinnen unter anderem auch gegen die fünftplatzierte Teutonia aus Watzenborn-Steinberg und schlug auch Kontrahent Borussia Fulda (1:0). „Lohfelden ist eine etablierte Hessenliga-Mannschaft mit Höhen und Tiefen“, meint Lohsse. Dennoch müsse sein Team an die Leistungsgrenze gehen und 100 Prozent geben. Denn mit Ulusoy, Iksal und Bayrak habe der FSC drei überragende Spieler, die immer ein Spiel entscheiden könnten.

„Lohfelden kommt aber nicht nur über diese drei Spieler, sondern über das Kollektiv“, so Lohsse und zollt dem Gegner damit Respekt. „Allerdings können wir am Samstag nicht mit dem gesamten Kader planen“, so Lohsse. Denn zu den „Dauerverletzten“ kommt der in London studierende Jan-Niklas Jordan. Für den Tabellenersten seien auch die Einsätze von Marius Strangl, David Wollny und Marcel Trägler derzeit noch fraglich.

Jedoch könnten die Lehnerzer am Freitagabend – zumindest vorerst – von der Tabellenspitze abgelöst werden, denn der zweitplatzierte Hessen Dreieich hat ein Spiel und nur zwei Punkte weniger auf dem Konto. Mit einem Sieg würden sie mit einem Punkt vor Lehnerz liegen. Dennoch verspüren Lohsse und das Team keinen Druck, auch wenn Dreieich den aktuellen Spitzenreiter ablösen sollte: „Wir sind total im Soll und nehmen jeden Bonuspunkt an“, freut sich Lohsse. Man habe sich, anders als andere Mannschaften, keine hohen Ziele gesetzt. „Damit konnte niemand rechnen“ fügt er an.

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