Letztes Heimspiel gegen Rot-Weiß Frankfurt

Letzter Spieltag in der Hessenliga: Der TSV Lehnerz empfängt am Samstag (15 Uhr) Rot-Weiß Frankfurt, das mit einem Sieg den direkten Aufstieg in die Regionalliga perfekt machen kann.


„Wir schauen nicht auf Frankfurt, sondern nur auf uns. Wir wollen uns ordentlich präsentieren“, entgegnet Trainer Marco Lohsse angesprochen auf die Tatsache, dass seine Lehnerzer den Gästen die Meisterschaft versauen könnten. Ein Sieg oder Unentschieden gegen Rot-Weiß und die Mannen vom Brentanobad müssten vermutlich erneut in die Relegation. Denn dass Stadtallendorf in Urberach patzt, scheint äußerst unwahrscheinlich. Wird Lehnerz also zum Stadtallendorfer Aufstiegsmacher?

Marco Lohsse sind solche Überlegungen egal. Er weiß, dass die Aufgabe gegen Frankfurt schwer genug wird. „Das ist spielerisch die beste Mannschaft der Liga. Wir haben nur eine Chance, wenn wir die Räume sehr schnell engmachen“, gibt Lohsse die taktische Marschroute vor. Das ist eine andere als noch gegen Stadtallendorf. „Dort wollten wir Standards vermeiden, das ist uns nicht gelungen. Jetzt müssen wir den Fokus auf das Kombinationsspiel Frankfurts legen.“ Mit diesem Spiel haben die Lehnerzer bisher aber keine guten Erfahrungen gemacht.

Schlechte Bilanz gegen Frankfurt

Alle drei Duelle gegen die Truppe von Daniyel Cimen gingen seit Frankfurts Aufstieg 2015 verloren. „Bei uns muss alles passen, dass wir eine Chance auf den Sieg haben“, weiß Lohsse, wie schwer es gegen die spielstarken Frankfurter werden wird. Dass Rot-Weiß alles in eigener Hand hat, haben sie übrigens Varol Akgöz zu verdanken, der im letzten Heimspiel den späten Ausgleich gegen Lohfelden markierte und Frankfurt so zurück auf den zweiten Platz schoss. Dieser berechtigt in diesem Jahr zum direkten Aufstieg, da Hessen Dreieich bekanntermaßen auf die Regionalliga verzichtet.

TSV-Trainer Marco Lohsse hat den Gegner zweimal in dieser Saison beobachtet und erwartet ein Feuerwerk der Gäste. „Sie kommen mit viel Dampf, spielen mit wenig Ballkontakten in die Spitze. Aber wir werden alles geben und wollen uns ordentlich verabschieden.“ Denn nach einer langen Saison mit Höhen und Tiefen wolle man sich im letzten Heimspiel mit einer guten Leistung verabschieden. Fehlen werden David Wollny und Andre Vogt, hinter dem Einsatz von Sebastian Kress steht ein Fragezeichen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.