Dreieich kommt: Spitzenspiel am Galgengraben

Mehr Spitzenspiel geht nicht: Der TSV Lehnerz empfängt am Samstag (14:30 Uhr) den SC Hessen Dreieich. Der Tabellenführer hat den Tabellenzweiten zu Gast. Die beiden besten Mannschaften der Hessenliga  treffen aufeinander. Während Lehnerz seinen Vorsprung ausbauen kann, könnte Dreieich die Spitze übernehmen.


Denn mit 41 Zählern rangiert der TSV auf dem ersten Platz, zwei Punkte dahinter liegt die Mannschaft von Trainer Rudi Bommer. Dreieich hat aber ein Spiel weniger absolviert und im Falle eines Sieges den Vorteil auf seiner Seite. Gewinnt Lehnerz könnte der TSV auf fünf Punkt enteilen und würde – auch wenn Dreieich sein Nachholspiel gewinnt – an der Tabellenspitze bleiben.

„Wir haben uns dieses Spitzenspiel verdient“, sagt TSV-Trainer Marco Lohsse vor dem Duell, „wir freuen uns auf das Spiel, denn die beiden besten Amateurmannschaften Hessens treffen aufeinander.“ Ausgetragen werden soll der Kracher nach Willen des TSV auf Naturrasen. „Das ist unser A-Platz, auf dem wollen wir spielen. Ob es die Verhältnisse zulassen, müssen wir noch abwarten“, so Lohsse. Zur Erinnerung: Schon im letzten Jahr trafen Lehnerz und Dreieich bei beinahe winterlichen Bedingungen aufeinander und spielten auf Naturrasen – Endstand 2:2-Unentschieden.

Zudem würden auf dem Hauptplatz sicherlich mehr Zuschauer kommen, als auf dem Kunstrasen, auf dem der passende Rahmen für ein solches Spitzenspiel nicht wirklich gegeben wäre. „Wir hoffen natürlich auf viele Zuschauer. Jeder muss es selbst entscheiden, aber bei uns können sie ein richtig gutes Spiel sehen“, rührt Lohsse die Werbetrommel. Denn zeitgleich bittet der Fuldaer Traditionsverein Borussia Fulda den SV Steinbach im Derby zum Tanz. Der Zuschauer hat also die Qual der Wahl.

„Wir müssen ans Limit gehen und es muss alles passen. Dreieich ist einer der Topfavoriten auf den Titel und hat sich vor der Saison gut verstärkt“, zollt Lohsse dem Gegner Respekt. Nur zu gerne erinnert man sich aber in Lehnerz an das Hinspiel, das der TSV mit 2:1 für sich entschied. Gegen eine Wiederholung hätten sie an der Richard-Müller-Straße sicher nichts einzuwenden.

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