September-Schwung in den Oktober mitnehmen

Vier Spiele, vier Siege: der September war der Monat des TSV Lehnerz. Mit dieser Serie hat sich die Mannschaft von Trainer Henry Lesser aus dem Mittelfeld auf den dritten Platz und damit an die Tabellenspitze heran gearbeitet. Einer, der einen großen Anteil dabei hatte, war Torjäger Dominik Rummel, der fünf Treffer in besagtem Zeitraum markierte. Doch nach seinem Mittelhandbruch muss Henry Lesser vorerst ohne seinen treffsichersten Stürmer auskommen. „Wir müssen sehen, dass wir den Ausfall im Kollektiv kompensieren können“, so der TSV-Trainer vor dem Gastspiel in Alzenau (Samstag, 15 Uhr).

Wer Rummels Position einnehmen wird, wisse er Lesser noch nicht, auch weil er weitere angeschlagene Akteure zu beklagen habe. Eine Option wäre Kemal Sarvan, der gegen Oberrad auf der „sechs“ agierte, für den das Sturmzentrum aber kein Neuland ist. Bayern Alzenau, derzeit auf Rang 14 der Tabelle, schätzt Henry Lesser als schweren Gegner ein, der vor allem im Spiel nach vorne seine Stärken besitzt. „Wir müssen sehr diszipliniert spielen und wieder so stabil stehen wie zuletzt“, gibt Lesser die Marschroute vor. Trainer bei den Bayern ist der ehemalige Bundesliga-Profi Jochen Seitz, der gleich zehn verletzte Spieler zu beklagen hat. Trotzdem wolle man etwas zählbares mitnehmen. „Wir müssen die Situation annehmen und dürfen nicht jammern. Wir müssen unsere Taktik auf das vorhandene Spielermaterial abstellen und versuchen Punkt um Punkt zu ergattern“, wird Seitz auf der Klub-Homepage zitiert.

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